Der BR zu Gast: Zwischen künstlerischem Erfolg und finanzieller Not

Große Freude und ernster Hintergrund zugleich: Das bayerische Fernsehen war vor Kurzem wieder einmal beim JuKu-Mobil zu Gast. Während die Kameras die bunte Kreativität in der „Oase“ in Selb einfingen, blieb ein Thema im Fokus, das uns aktuell große Sorgen bereitet: Trotz unseres enormen Zuspruchs klafft in unserer Kasse eine Lücke, die den Fortbestand unserer Arbeit bedroht.

Es ist immer ein Highlight, wenn die Medien unsere Arbeit begleiten. Im Schülercafé Oase in Selb konnten die Zuschauer der Frankenschau hautnah miterleben, was das JuKu-Mobil ausmacht: Kinder und Jugendliche, die einen wertungsfreien Raum für ihre Kreativität erhalten und sich darin komplett ausleben können und dürfen. Es ist genau diese kulturelle Bildung und die dadurch entstehende Selbstwirksamkeit, für die wir seit 2019 durch die Landkreise Wunsiedel und Hof rollen.

Ein Rückblick auf sechs Jahre Kulturarbeit

Seit unserem Start als Modellprojekt im Januar 2019 ist viel passiert. Unser Ziel war und ist es, kulturelle Bildung direkt zu den Menschen im ländlichen Raum zu bringen – in die Dörfer, Gemeinden und Städte.

  • Beeindruckende Bilanz: Allein im Jahr 2025 konnten wir im dritten Jahr in Folge über 700 Termine mit rund 2.000 Stunden Programm realisieren.
  • Wirtschaftsfaktor Kultur: In den letzten sechs Jahren haben wir rund 1,4 Millionen Euro für kulturelle Bildung in der Region investiert. Ein Großteil davon floss als Honorare direkt an Künstlerinnen und Künstler aus unserer Heimat.

Warum es trotz des Erfolgs „brennt“

Man könnte meinen, bei diesen Zahlen sei die Zukunft gesichert. Doch die Realität sieht anders aus. Unsere Finanzierung ruht auf drei Säulen: Förderprojekte, Beiträge der Landkreise und Spenden.

Das Problem dabei: Fördermittel sind fast immer zweckgebunden. Sie bezahlen die Farbe und die Leinwand, aber nicht die Miete für unser Lager, die Versicherungen für unsere Fahrzeuge oder die Verwaltungskosten, die ein solches Mammutprojekt mit sich bringt. Diese strukturellen Kosten müssen wir aus freien Mitteln decken.

Aktuell fehlen uns genau 4.000 Euro, um das Jahr 2025 finanziell gesichert abzuschließen und die Weichen für 2026 zu stellen.

So könnt ihr uns jetzt helfen

Wir möchten nicht nur feiern, was wir erreicht haben, sondern auch 2026 wieder in jedes Dorf kommen. Dafür brauchen wir euch – unsere Community:

Schaut euch hier den Beitrag in der BR-Mediathek an: 👉 Zum Bericht der Frankenschau: Geldsorgen bei der mobilen Jugendkunstschule

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das JuKu-Mobil nicht zum Stehen kommt. Vielen Dank für eure Unterstützung in den letzten Jahren und für eure Hilfe in dieser wichtigen Phase!

Euer Team vom JuKu-Mobil