Ausgangspunkt war ein Kreis in der Mitte jeder Quadratischern Leinwand, der von den Kindern ganz unterschiedlich gefüllt und weitergedacht wurde.
So entstanden sehr persönliche Motive. Manche zeigten einen Lego-Schriftzug mit vielen bunten Bausteinen, andere malten ein Herz mit Sonne, Skateboard und Fahrrad oder ein Haus mit Garten, Sonnenschein und Trampolin. Hinter jedem Bild stand die Frage: Was brauche ich, damit es mir gut geht? Was gehört zu einem guten Aufwachsen dazu?
Kinderrechte werden oft als etwas Abstraktes wahrgenommen. Doch wenn Kinder sie selbst gestalten, werden sie greifbar. Das Recht auf Spiel, Schutz, Freizeit, Geborgenheit oder Mitbestimmung bekommt plötzlich Bilder und Geschichten.
Besonders nachdenklich machte die Aussage eines Kindes:
💬 „Auch im sicheren Zuhause kann Gewalt passieren.“
Solche Sätze zeigen, warum kulturelle Bildung so wichtig ist. Kunst eröffnet Räume, in denen Kinder Gedanken ausdrücken können, die im Alltag oft keinen Platz finden. Ein Bild kann dabei zum Gesprächsanlass werden und Themen sichtbar machen, über die gesprochen werden muss.
Kinderrechte sind nicht nur Gesetze auf Papier. Sie müssen gelebt, geschützt und immer wieder gemeinsam ins Bewusstsein gerufen werden.
Kursleitung: Olga Franzke