Im Mehrgenerationenhaus Rehau stand diesmal das gemeinsame Arbeiten zu zweit im Mittelpunkt. Absprachen treffen, miteinander Lösungen finden und sich gegenseitig unterstützen waren ebenso wichtig wie das kreative Gestalten selbst.
Ein Kind hielt sich eine durchsichtige Folie vor das Gesicht, während die andere Person die Konturen nachzeichnete. Anschließend wurde die Folie auf Papier gelegt und die Zeichnung als Druck übertragen. So entstanden viele bunte, abstrakte Gesichter, die in ihrer Ausdruckskraft an expressive Porträts erinnern.
Die Kinder und Erwachsenen hatten dabei großen Spaß am gemeinsamen Experimentieren. Gleichzeitig entwickelte sich ein spannender Austausch über Kunst und Wahrnehmung: Was bedeutet eigentlich „schön“? Und warum kann etwas, das zunächst fremd wirkt, trotzdem interessant oder berührend sein?
💬 „Die Gesichter sind ja hässlich, weil sie nicht echt sind. Aber das ist irgendwie schön.“
Solche Momente zeigen, wie kulturelle Bildung nicht nur Gestaltung ermöglicht, sondern auch Denk- und Gesprächsräume öffnet – über Geschmack, Individualität und unterschiedliche Perspektiven.
Kursleitung: Sara Güney